Gebundene Relationalität. Die Rückkehr von Grenzen in die Karriereforschung und deren Konsequenzen für die Personalforschung

Aktivität: VortragWissenschaftlicher Vortrag (Science-to-Science)

Beschreibung

Karrieren werden im Mainstream der Karriereforschung als grenzenlos konzeptionalisiert. Egal ob theoretisch oder metaphorisch gemeint zieht das Konsequenzen für das implizierte Agency-Konzept nach sich. Der vorliegende theoretisch-konzeptionelle Aufsatz beantwortet die Frage, welche Unterschiede eine relationale Ontologie und Epistemologie zum Konzept der boundaryless career ausmachen. Als Resultat konzeptionalisiert er Grenzen als objektivierte Produkte der Transaktionen von Akteuren und deren sozialer Umgebung auf mehreren Ebenen. Diese Grenzen werden aufgezeigt und Karrieren somit ontologisch als Raum rekonstruiert, der sich zwischen Organisationen, Individuen und deren Kontext eröffnet. Epistemologisch hebt dies den scheinbaren Dualismus zwischen Struktur und Agentur auf. Der Artikel schließt mit einem Ausblick auf die methodologischen Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben.
Zeitraum27 Sept. 201228 Sept. 2012
EreignistitelHerbstworkshop der wissenschaftlichen Kommission Personal
VeranstaltungstypKeine Angaben
BekanntheitsgradInternational