Metaökonomische Kund/inn/enförderung genossenschaftlich organisierter Unternehmen

Aktivität: VortragWissenschaftlicher Vortrag (Science-to-Science)

Beschreibung

Markteinritte ausländischer Unternehmen und Möglichkeiten, die aufgrund des technologischen Fortschritts entstehen, steigern die Wettbewerbsintensität zwischen den Anbietern. In einer hochkompetitiven Unternehmensumwelt suchen Betriebe nach einer Möglichkeit, Marktsegmente und/oder geografische Regionen, erfolgreich für sich zu beanspruchen und zu verteidigen. Die preisliche Differenzierung in vielen stark umkämpften Märkten stellt sich jedoch als schwierig heraus, weshalb Maßnahmen, die einen nachgelagerten ökonomischen oder auch einen metaökonomischen Nutzen generieren, zunehmend an Bedeutung gewinnen, um einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz zu schaffen.
Werten über den immanenten Anspruch, ihre Mitglieder in einer Weise zu fördern, die über die ökonomische Förderung hinausgeht. Im Vergleich mit anderen Unternehmensformen kommt ihnen zugute, dass die Wünsche der Stakeholder aufgrund der einzigartigen Mitgliederstruktur mitunter unmittelbar in das Unternehmen einfließen. Die These ist, dass der wahrgenommene Nutzen für Mitglieder- und Nichtmitglieder-Kundinnen gesteigert werden kann, wenn über diverse CSR-Maßnahmen ein zusätzlicher, metaökonomischer, Nutzen entsteht.

Ziel des Beitrags ist zu überprüfen, ob für die Kund/inn/en der Kreditgenossenschaften durch die Maßnahmen, die von ihren Kreditinstituten getroffen werden, Nutzen erwächst. Da der Förderauftrag ausschließlich gegenüber den Mitgliedern besteht, wird zusätzlich überprüft, ob signifikante Unterschiede hinsichtlich des wahrgenommenen Nutzens zwischen Mitglieder- und Nichtmitglieder-Kund/inn/en bestehen.
Zeitraum26 Sep. 201927 Sep. 2019
EreignistitelG-Forum
VeranstaltungstypKeine Angaben
BekanntheitsgradNational

Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS)

  • 502011 Genossenschaftswesen