Neue Entwicklungen in der Anwendung von Item-Response-Modellen. Das Rasch-Modell bei kleinem Stichprobenumfang: Überprüfung & Anwendung eines parameterfreien Modelltests.

  • Ingrid Koller (Ko-Autor*in)
  • Reinhold Hatzinger (Ko-Autor*in)
  • Judith Glück (Ko-Autor*in)

Aktivität: VortragWissenschaftlicher Vortrag (Science-to-Science)

Beschreibung

Item Response Modelle stellen eine wichtige und zunehmend verbreitete Auswertungstechnik zur Itemanalyse
dar. In diesem Symposion werden neuartige Anwendungen bestehender Verfahren sowie neue Ansätze vorgestellt. Alle Verfahren werden anwendungsorientiert vorgestellt. Ziel ist es, einen Überblick
über neue Ansätze sowie Implikationen für die Praxis zu geben.
Reinhold Hatzinger (WU Wien) zeigt in seinem Vortrag das Packet eRm, integriert in R, welches die Schätzung und Überprüfung von zahlreichen Item Response Modellen ermöglicht. Im Vortrag von Ingrid Koller, Reinhold Hatzinger und Judith Glück (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und WU Wien) wird die Überprüfung der Robustheit einer parameterfreien Überprüfungs-möglichkeit des Rasch-Modells anhand von Simulationsstudien und realen Daten vorgestellt. Rainer Alexandrowicz (LMU München) widmet sich der Überprüfung der Power des Likelihood Ratio Tests beim Vergleich zweier Item-Response-Modelle; seine Ergebnisse legen ein Umdenken in der Anwendung dieses Tests nahe.
Marco Maier und Rainer Alexandrowicz (WU Wien und LMU München) untersuchen die Auswirkungen unterschiedlicher Itemreihenfolgen in psychologischen Tests (Positionseffekte) sowohl konzeptuell als auch anhand empirischer Daten. Katrin Gruber und Klaus Kubinger (Universität Wien) beschreiben die Herleitung des Difficulty+Guessing 1PL Modell. Es wird nicht nur die Power der einzeln spezifizierten Modelle gezeigt, sondern auch die Anwendbarkeit dieser Ansätze in der Praxis diskutiert.
Zeitraum8 Apr. 201010 Apr. 2010
Ereignistitel9. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie
VeranstaltungstypKeine Angaben
BekanntheitsgradNational