"Ökonomie und Utopie" Tenth Annual European Conference on the History of Economics

    Projektdetails

    Beschreibung

    Die Idee der Utopie charakterisiert das Denken über die Gesellschaft seit ihren Anfängen, indem sich Untersuchungen oft nicht mit der Beschreibung oder Erklärung des gesellschaftlichen “Seins” begnügten, sondern auch nach dem “Soll-Zustand” fragten. Die meisten utopischen Ideale entstanden aus einer Synthese von Ansätzen politischer, ökonomischer und sozialer Analyse. Die einen bezogen sich auf einen künftigen, noch ncht erreichten Zustand, andere propagierten die Rückkehr zu einem Ideal der Vergangenheit. Elemente der Utopie kommen stets dann zum Vorschein, wenn sich die Diskussion Vorstellungenzuwendet wie der des Fortschritts (im ökonomischen Denken) oder Visionen einer Wirtschaftsordnung, wie sie unterschiedlichen Paradigmen der Ökonomie zugrunde liegen und unterschiedliche Sichtweisen der Wirtschaftspolitik formen. Insofern als positive wie negative Reaktionen auf utopische Ideale auch als Stimulus für die Entwicklung des ökonomischen Denkens bedeutsam waren, sollten die Auseinandersetzung mit ihnen sowohl für Ökonom/inn/en als auch Historiker/innen, die sich mit der Geschichte des ökonomischen Denkens beschäftigen, von Interesse sein.
    Das Ziel der ECHE 2005, der Europäischen Konferenz zur Geschichte der Ökonomie, ist es den Zusammenhang von Ökonomie und Ökonomie aus den verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und hiezu Vertreter/innen unterschiedlicher Ansätze und Disziplinen zu einer fruchtbaren Diskussion zu versammeln.

    Geldgeber*innen

    Konferenzteilnehmer
    StatusAbgeschlossen
    Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/07/041/05/05

    Projektpartner*innen

    Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS)

    • 502027 Politische Ökonomie
    • 603123 Wissenschaftsgeschichte