Frauen in Karenz in Oberösterreich - zur Wirkung des sozialpolitischen Instrumentariums Karenzgeld auf das Arbeitsangebot von Frauen

  • Weissenbök, Martina (Projektleitung)

    Projektdetails

    Beschreibung

    Daß generell ein Zusammenhang zwischen dem Nicht-Arbeitseinkommen und dem weiblichen Arbeitsangebot besteht, gilt als hinlänglich bekannt. Die vorliegende Arbeit untersucht den negativen Konnex im Hinblick auf die Transferleistung Karenzgeld. Zum einen wird eine erste Strukturanalyse von karenzierten Frauen vorgenommen, da sozio-ökonomische Merkmale sowie die Erwerbstätigkeit von Frauen vor Karenz bis dato noch wenig erforscht wurden. Im Anschluß daran ist der Frage nachzugehen, ob Frauen bei Modifikationen im bestehenden Karenzssystem auch ihr Arbeitsangebot verändern. ||Die Untersuchungsergebnisse werden aufzeigen, wie bestimmte Frauengruppen auf unterschiedliche Karenzgeldbestimmungen hinsichtlich ihres Arbeitsangebots nach Ende der Karenzzeit reagieren. Deshalb dienen die Resultate nicht nur FamilienpolitikerInnen als Entscheidungshilfe zur Ausgestaltung eines 'optimalen' Karenzgeldes, sondern können auch von ArbeitsmarktpolitikerInnen genützt werden, um die Frage der Frauenerwerbstätigkeit vor dem familialen Hintergrund besser einzuschätzen.
    Den Ausgangspunkt der empirischen Analyse bilden 1.141 Karenzgeldanträge der Gebietskrankenkasse Oberösterreich aus dem Antragszeitraum von Mai bis Juli 1999, welche fünf Regionen in Oberösterreich (Stadt Linz sowie Vöcklabruck, Wels, Steyr und Urfahr) umfaßt.
    StatusAbgeschlossen
    Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/10/9830/06/00

    Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS)

    • 509012 Sozialpolitik
    • 504
    • 502001 Arbeitsmarktpolitik