Gendersensitive Informations- und Kommunikationsgesellschaft

Projektdetails

Beschreibung

In Österreich stand die Frage nach der Gendersensitivität der Informations- und Kommunikationsgesellschaft im Zentrum einer Veranstaltung, die Ende Oktober 2003 in Wien stattfand. Rund 35 Expertinnen und Experten trafen sich bei dem vom BMWA und der Österreichischen UNESCO-Kommission finanzierten und vom Arbeitsbereich Gender & Diversity in Organizations wissenschaftlich begleiteten und organisierten Workshop, um über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Informations- und Kommunikationstechnologien aus Genderperspektive nachzudenken und gemeinsame Visionen zu entwickeln. Zur Anwendung kam dabei die relativ junge Methode der "Zukunftskonferenz".

Die angewandte Methode erwies sich als besonders hilfreich, um die Workshop-Metapher der sich "im Fluss" befindlichen Informations- und Kommunikationsgesellschaft zu visualisieren. Sie gab den TeilnehmerInnen Gelegenheit, sich mit dem Workshopthema kreativ auseinanderzusetzen und die im Team entwickelten Visionen auch nachhaltig im Gedächtnis zu behalten. Bis zum Jahr 2020 wünschen sich die TeilnehmerInnen insbesondere die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsqualität durch Technologien. Auf dem Weg dorthin soll nun in einer Reihe von Projekten und Vorträgen im Laufe der kommenden Monate verschiedene Dimensionen der Informationstechnologien aus Genderperspektive beleuchtet werden - im Sinne einer besseren Lebensqualität für alle Geschlechter. Der Workshop war ein erster und erfolgreicher Anstoß für diesen Diskurs.

Geldgeber*innen

UNESCO Kommission

BM für Wirtschaft und Arbeit
StatusAbgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/05/0328/02/04

Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS)

  • 504 not use (Altbestand)
  • 506002 E-Government
  • 211918 Technikgeschichte
  • 508 not use (Altbestand)