Interkulturelle Fachsprachenkommunikation am Beispiel deutsch-russischer Wirtschaftsverhandlungen

    Projektdetails

    Beschreibung

    Die Wirtschaftskommunikation zwischen russisch- und deutsch-/eventuell englischsprachigen Partnern stellt ein noch weitgehend unbearbeitetes Forschungsgebiet dar. Ziel des Projekts ist die systematische Erschließung der Rolle des sprachlich manifesten kulturellen Hintergrunds von SprecherInnen (Fachwissen, Alltagswissen, Sprachverwendungskonventionen) in der interkulturellen Kommunikation am Beispiel russisch-deutscher/evtl. englischer Wirtschaftsverhandlungen. Anhand eines authentischen Korpus soll auf den verschiedenen Ebenen der sprachlichen Interaktion (Gesprächsstruktur, Argumentationstypen, Art der Umsetzung der Sprecherintentionen etc.) mittels gesprächsanalytischer und sprechakttheoretischer Methoden die Manifestation der verschiedenen Wissenstypen erfaßt und systematisiert werden. Bündelungen kulturspezifischer Merkmale, die sich dabei abzeichnen, sollen mit Hilfe offener Interviews erhärtet bzw. falsifiziert werden. Die Ergebnisse sollen in einem Buch präsentiert werden, das sich als Beitrag zur interkulturellen Fachsprachenkommunikation versteht, und in der Folge der wirtschaftlichen Praxis adäquat präsentiert werden.
    Diskursanalytische Methoden, offene Interviews, Konversationsanalyse. Untersuchungsdesign: Querschnitt.

    Geldgeber*innen

    FWF
    StatusAbgeschlossen
    Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/10/9631/08/99

    Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS)

    • 602047 Slawistik
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