Ist der Käufer Opfer oder Täter? Kosten des Einkaufs für Konsumenten als Entscheidungsgröße im Standortwettbewerb zwischen zentralen und peripheren Handelsagglomerationen

  • Reutterer, Thomas (Projektleitung)
  • Schnedlitz, Peter (Projektleitung)
  • Teller, Christoph (Projektleitung)

Projektdetails

Geldgeber*innen

Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die Wirtschaftsuniversität Wien

Beschreibung

Das vorzustellende Projekt fokussiert die Kosten der Beschaffung bzw. des Einkaufs von Waren (Transport-, Planungs-, Lagerkosten etc.) aus Sicht der Konsumenten im Rahmen des Prozesses der Einkaufsstättenwahl. Dies interessiert vor allem vor dem Hintergrund der Hypothese, dass mit zunehmender Entfernung zwischen Bedarfsort (Haushalt, Arbeitsplatz etc.) zum Beschaffungsort (Ort des Einkaufs) diese Kosten steigen und somit die Attraktivität dieser Geschäftsstätten für den Konsumenten sinkt. Entsprechend versuchen die Antragsteller, folgende Frage zu beantworten: Was sind die subjektiv wahrgenommenen - im Gegensatz zu den objektiv messbaren - Kosten des Einkaufs und welche Bedeutung haben diese für die Einkaufsstättenwahl? Eine solche empirische Studie ist von zentraler Bedeutung für Handelsforschung und –praxis und kann als Grundlage für Raumordnungsentscheidungen von Gemeinden dienen. Tatsächlich erweist sich die Thematik insbesondere für die Stadt Wien als unmittelbar relevant, da hierdurch Entwicklungen wie das „Abschmelzen“ von Standorten in Nebenlagen (abseits von Einkaufsstraßen und Einkaufszentren) erklärt werden können. Die hiermit erforschten Ursachen von Kaufkraftflüsse bzw. Käuferwanderungen dürften sich als überaus wichtige Basis für Entscheidungen und Maßnahmen im Rahmen von Stadtmarketingprojekten der Stadt Wien erweisen.
StatusAbgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/06/041/12/06

Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS)

  • 502019 Marketing
  • 502037 Standortplanung
  • 502020 Marktforschung
  • 502052 Betriebswirtschaftslehre