Rollenkonflikte in österreichischen Aufsichtsräten - Die Sicht der ArbeitnehmerInnenvertretung

Projektdetails

Beschreibung

Das vorliegende Kleinprojekt hat das Ziel, die ArbeitnehmerInnenvertretung in Aufsichtsräten österreichischer Aktiengesellschaften in den Vordergrund zu stellen. Es kann dabei auf eine explorative Studie aufgebaut werden, die im Rahmen einer Lehrveranstaltung durchgeführt und anschließend wissenschaftlich ausgewertet wurde (Hanappi-Egger, Mensi- Klarbach 2010). Im Rahmen dieser Untersuchung wurden ArbeitnehmerschaftsvertreterInnen nach ihren Qualifikationen und Kompetenzen für ihre Arbeit als AufsichtsrätInnen befragt. Dabei zeigte sich, am Rande dieser Fragestellung, dass die AufsichtsrätInnen, die als Arbeiterschaftsvertretung bestellt worden waren, zum Teil erhebliche Rollenkonflikte zwischen den ArbeitnehmerInneninteressen und den Unternehmensinteressen orteten. Das vorliegende Projekt greift dieses Ergebnis der vorherigen explorativen Studie auf und will mögliche Rollenkonflikte seitens der Arbeitnehmerschaftsvertretung in der Ausübung von Aufsichtsratsfunktionen untersuchen. Dabei sollen die jeweiligen Rollenerwartungen erhoben sowie deren Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit den Aufsichtsratsmitgliedern der AnteilseignerInnen aufgezeigt werden. Die Forschungsfrage lässt sich somit wie folgt formulieren:
Welche Rollenkonflikte orten Aufsichtsratsmitglieder, die seitens des Betriebsrats entsandt wurden? Welche Erwartungen werden an sie gestellt bzw. stellen sie selbst an sich? Wie wirken sich diese Aspekte (Rollenkonflikte und Erwartungen) auf die Zusammenarbeit mit Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseigner aus?
StatusAbgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende31/12/1230/09/13