Social Comparison, Wage Inequality and Procedural Fairness: an Experimental Investigation

Projektdetails

Geldgeber*innen

Hochschuljubiläumsstiftung der Stadt Wien

Beschreibung

Wie ArbeitnehmerInnen ihren Lohn wahrnehmen und bewerten stellt einen wichtigen Faktor für ihre Moral und Produktivität am Arbeitsplatz. Die wirtschafts- und verhaltenswissenschaftliche Literatur legt nahe, dass soziale Vergleiche hier eine wesentliche Rolle spielen. Löhne, die an MitarbeiterInnen oder andere Personen innerhalb des sozialen Netzes eines Beschäftigten bezahlt werden, stellen wohl einen der Haupteinflussfaktoren dar, ob der eigene Lohn als „gerecht“ oder „ungerecht“ bewertet wird.

Angesichts der oft starken Lohnungleichheit – innerhalb von Unternehmen und generell in unserer Gesellschaft – ist es wichtig zu verstehen, ob diese als fair empfunden werden oder nicht. Wenn die Lohnungleichheit das Ergebnis von tatsächlich höherer Leistung ist, kann dies als angemessen angesehen werden, ohne dass die Ungleichheit negative Auswirkungen auf die Arbeitsmoral hat. Andererseits kann sich ungerechtfertigte Lohnungleichheit auch negativ auf die Produktivität und Arbeitsmoral der ArbeitnehmerInnen auswirken: insbesondere wenn diese als nicht gerechtfertigt empfunden wird und unter jenen ArbeitnehmerInnen, die sich gegenüber ihren KollegInnen als unterbezahlt erachten.

Ein besseres Verständnis der Wahrnehmung und Bewertung von Lohngerechtigkeit erweitert unser Wissen bezüglich Beschäftigungsbeziehungen und Arbeitsmärkten, und liefert auch wichtige Erkenntnisse für die Politik und EntscheidungsträgerInnen innerhalb von Unternehmen bei der Gestaltung von Lohnrichtlinien, welche produktivere und gerechtere Arbeitsumgebungen schaffen können.
StatusAbgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/03/2031/12/23

Projektpartner

  • Wirtschaftsuniversität (Leitung)
  • Universität Bielefeld (Projektpartner*in)
  • University of Strathclyde (Projektpartner*in)