Sozialräumliche und schulische Segregationstendenzen im Ballungsraum Wien: Lessons to be learned am Beispiel Berlins

  • Nairz, Erna (Projektleitung)
  • Feldmann, Klaus (Forscher*in)
  • Gitschthaler, Marie (Forscher*in)
  • Meschnig, Alexander (Forscher*in)
  • Wendebourg, Elisabeth (Forscher*in)

Projektdetails

Beschreibung

Schulen sind wichtige Akteure bei der Gestaltung gesellschaftlicher Selektions- und Segregationsprozesse und sollten so organisiert und professionalisiert werden, dass sie die zentralen Werte einer demokratischen Gesellschaft wie z.B. Freiheit, Gleichheit und Integration zu verwirklichen helfen.
Basierend auf einer Studie von international führenden Erziehungswissen­schafterInnen (Bryk et al.) wurden in den Ballungsräumen Berlin (Neukölln) und Wien (Rudolfsheim Fünfhaus) an drei Mittelschulen/Hauptschulen qualitative Interviews mit SchulleiterInnen, Lehrpersonen, SchulärztInnen und SchulsozialarbeiterInnen durchgeführt. Von den Befragten galt es zu erfahren, wie an den jeweiligen Schulstandorten, trotz starker Segregationstendenzen, negative Entwicklungen wie Schuldistanzierung und Dropout reduziert und die schulischen Leistungen der SchülerInnen verbessert werden können.

Die Ergebnisse der Interviews wurden hinsichtlich international anerkannter ‚Good Practice Kriterien‘ untersucht.
StatusAbgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/06/1030/05/11