Stadtlogistik 2030+

Projektdetails

Geldgeber*innen

Wirtschaftskammer Wien

Beschreibung

Viele Städte sind mit einem steigenden Güterverkehrsvolumen konfrontiert, das sich durch Lärm und Staus negativ auf die Lebensqualität der Stadtbevölkerung aber auch die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen auswirkt. Darüber hinaus entstehen durch den Straßengüterverkehr mit derzeit größtenteils konventionell betriebenen Fahrzeugen klimaschädliche Treibhausgasemissionen, die gemäß dem EU-Weißbuch Verkehr zu reduzieren gilt.
Daher ist es im Rahmen der Stadtlogistik unumgänglich, geeignete Maßnahmen im Straßengüterverkehr zu setzen, die eine Reduktion der Emissionen und somit die Einhaltung der Pariser Klimaziele ermöglichen und gleichzeitig eine qualitativ hochwertige aber auch wirtschaftliche Ver- und Entsorgung der Stadtbevölkerung gewährleisten.
Ziel des Projekts Stadtlogistik 2030+ ist es, am Beispiel der Stadt Wien ein Origin-Destination-Modell der Güterverkehrsströme ausgewählter Sektoren zu erstellen, mit dessen Hilfe Maßnahmen auf ihre Tauglichkeit hinsichtlich Emissionsreduktion, Qualität der Versorgung und Wirtschaftlichkeit sowohl für die Unternehmen als auf für deren KundInnen evaluiert werden können. Konkret werden dabei die Verlagerung auf emissionsarme/-freie Fahrzeuge, multimodale Verkehre unter Einbindung von z.B. U-Bahn, Tram oder Donaukanal sowie die Verwendung von Bündelungszentren betrachtet.
Als Basis für das Modell werden einerseits Verkehrsdaten der Stadt Wien und der Asfinag, aber auch Unternehmensdaten von ausgewählten Unternehmen aus 5 Sektoren (KEP, Baustellenverkehr, Lebensmittel, Non-Food Consumer Goods und Entsorgung) herangezogen. Abschließend wird eine Fallstudie mit einem Unternehmen des Baustellensektors durchgeführt.
Die Ergebnisse des Projekts dienen betroffenen Stakeholdergruppen somit zur fundierten Entscheidungsunterstützung hinsichtlich der städtischen Verkehrspolitik.
StatusAbgeschlossen
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/08/1831/07/19