Vergleichende Analyse von Sprachregimen in NPOs

Projektdetails

Geldgeber*innen

FWF (Esprit)

Beschreibung

Partizipation und soziale Gerechtigkeit werden maßgeblich davon beeinflusst, wie Gesellschaften mit Mehrsprachigkeit umgehen. In diesem Zusammenhang ist die Rolle von Organisationen von besonderer Bedeutung. Das Forschungsprojekt untersucht, welche mehrsprachigen Strategien öffentliche Institutionen und Non-Profit-Organisationen in Wien verfolgen, um eine mehrsprachige Bevölkerung einzubeziehen (z.B. durch die Zusammenarbeit mit Dolmetscher:innen oder mithilfe mehrsprachigen Personals). Der Fokus der Untersuchung liegt auf der Ebene der Organisation und deren Rolle im Umgang mit migrationsbedingter Mehrsprachigkeit. Die untersuchten Organisationen unterscheiden sich u.a. in Zielen, Strukturen, Größe, Finanzierung, Personal und Adressaten, setzen aber alle inklusive mehrsprachige Strategien ein. Auf Grundlage soziologischer und linguistischer Ansätze werden die Art und Weise verglichen, wie diese Organisationen an Mehrsprachigkeit herangehen, und die Auswirkungen auf Individuen analysiert. Ziel ist es, systematisches Wissen über inklusive Ansätze in Bezug auf sprachliche Vielfalt zu entwickeln.

Zur Anwendung kommt ein qualitatives Forschungsdesign, das mehrere Forschungsmethoden kombiniert, um verschiedene Perspektiven zu eröffnen und Erkenntnisse auf mehreren Ebenen zu gewinnen. Es werden Interviews und Fokusgruppendiskussionen durchgeführt, sowie ergänzende ethnographische Beobachtungen und Analysen von u.a. Publikationen, Richtlinien oder Homepages der jeweiligen Organisationen.
StatusLaufend
Tatsächlicher Beginn/ -es Ende1/02/2631/01/29