Belgien: Die Nieuw-Vlaamse Alliantie (N-VA) und die Regierung Michel

Joachim Becker, Koen Smet

Publikation: Working/Discussion Paper

Abstract

Die neo-nationalistischen Kräfte haben in den EU-Ländern in den letzten Jahren stark an Einfluss gewonnen. In einzelnen Ländern, wie Ungarn und Polen, stellen sie allein die Regierung, in anderen EU-Staaten sind sie Teil von Koalitionen oder tolerieren diese. Der Aufstieg der neo-nationalistischen Kräfte hat vielfältige Konsequenzen für ArbeitnehmerInnen. Die Studie untersucht derartige Konsequenzen auf dem Gebiet von Staatsreformen, Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie Arbeitsbeziehungen. In programmatischer Hinsicht lassen sich neoliberal und nationalkonservativ orientierte Hauptströmungen des Neo-Nationalismus unterscheiden. Ein entsprechendes Klassifizierungsschema liegt der Analyse von Programmen und Regierungspraxis zugrunde. Die Studie gibt einen Überblick über die sozio-ökonomische Programmatik von neo-nationalistischen Parteien in
den EU-Ländern. Sie analysiert hierbei den Zusammenhang zwischen der Stellung des jeweiligen Landes in der europäischen Arbeitsteilung und der programmatischen Ausrichtung. In einem zweiten Teil untersucht die Studie detaillierter die Regierungspraxis neo-nationalistischer Parteien an den
Beispielen Belgien, Ungarn und Polen.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2018

Publikationsreihe

NameNeo-Nationalismus in der EU: sozio-ökonomische Programmatik und Praxis

Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS)

  • 507026 Wirtschaftsgeographie
  • 509003 Entwicklungszusammenarbeit
  • 502027 Politische Ökonomie
  • 502047 Volkswirtschaftstheorie
  • 502003 Außenhandel
  • 507 not use (Altbestand)

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