Betriebsübung und Antragsmodell: Vertraglicher Anspruch bei Ansuchen der Belegschaft?

Publikation: Wissenschaftliche FachzeitschriftOriginalbeitrag in Fachzeitschrift

Abstract

Nach stRsp können Arbeitnehmer (AN) bei regelmäßig wiederkehrender Gewährung bestimmter Leistungen durch den Arbeitgeber (AG) grds auf dessen Willen vertrauen, sich diesbezüglich für die Zukunft zu verpflichten. Möchte der AG das Entstehen eines vertraglichen Anspruchs verhindern, so muss er hinreichend deutlich auf die Unverbindlichkeit der Leistung hinweisen; diesfalls können die AN auf keinen Verpflichtungswillen des AG vertrauen. Ohne einen solchen Vorbehalt entsteht ein vertraglicher Anspruch nur dann nicht, wenn andere Umstände deutlich gegen einen Verpflichtungswillen des AG sprechen. Der Beitrag untersucht, welche Auswirkungen es hat, wenn die Belegschaft (AN und/oder Betriebsrat [BR]) beim AG regelmäßig um die Zuwendung ansucht.
OriginalspracheDeutsch
Aufsatznummer537
Seiten (von - bis)696-699
Seitenumfang4
FachzeitschriftÖsterreichisches Recht der Wirtschaft (RdW)
Jahrgang2024
Ausgabenummer10
PublikationsstatusVeröffentlicht - 11 Okt. 2024

Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS)

  • 505001 Arbeitsrecht

Schlagwörter

  • Betriebsübung
  • betriebliche Übung
  • Unverbindlichkeit
  • Ansuchen der Belegschaft
  • Antragsmodell

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