Abstract
Bisherige politikwissenschaftliche Perspektiven auf die Bedeutung von Partizipation in der Demokratie haben Vertrauensverluste und den Wandel von Legitimationsstrukturen entweder quantitativ und komparativ oder aber theoretisch argumentierend systematisiert. Um die unterschiedlichen Implikationen von Partizipationsforderungen vor dem Hintergrund eines gesellschaftlichen Wandels verstehen und analysieren zu können, wird hier für eine stärker qualitativ-interpretative Perspektive plädiert, welche bisherige Beschränkungen der empirischen Demokratieforschung wie der Demokratietheorie ergänzen helfen soll. Die oft völlig diversen Sinnzusammenhänge, Bedeutungsgehalte und Durchsetzungsbedingungen von Partizipationsforderungen können so in einer Analyse voneinander getrennt und in ihren jeweils verschiedenen demokratietheoretischen Implikationen betrachtet werden.
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
|---|---|
| Titel des Sammelwerks | Grundlagen - Methoden - Anwendungen in den Sozialwissenschaften |
| Herausgeber*innen | Mays, A., Dingelstedt, A., Hambauer, V., Schlosser, S., Berens, F., Leibold, J., Höhne, J.-K. |
| Erscheinungsort | Wiesbaden |
| Verlag | Springer VS |
| Seiten | 363 - 375 |
| ISBN (Print) | 978-3-658-15629-9 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2020 |
Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS)
- 506014 Vergleichende Politikwissenschaft
- 504001 Allgemeine Soziologie
- 504
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