Die Lösung von Äquivalenzproblemen in der interkulturellen Marketingforschung mittels Methoden der probabilistischen Meßtheorie

Publikation: AbschlussarbeitDissertation

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Abstract

Die Arbeit befaßt sich mit der Lösung methodischer Probleme der internationalen bzw. interkulturellen Marketingforschung. Im Rahmen quantitativer Untersuchungen stellt die interkulturelle Äquivalenz von Erhebungsdaten eine notwendige Voraussetzung für grenzüberschreitende Vergleiche dar. Die aktuelle Marketingforschung läßt diese Problematik oftmals außer acht oder versucht auf der Grundlage der klassischen Meßtheorie, die Äquivalenz durch faktorenanalytische Ansätze, wie die simultane Faktorenanalyse für mehrere Gruppen, zu gewährleisten. Die Kritik an der klassischen Meßtheorie und damit am gegenwärtigen Zutritt der Äquivalenzbestimmung blieb in der Marketingwissenschaft jedoch weitgehend unbeachtet. Das Ziel der Arbeit besteht in der Aufarbeitung von Methoden der probabilistischen Meßtheorie (Latent Trait Theory) zur Lösung der Äquivalenzprobleme. Mit dem Rasch-Modell steht ein Meßmodell sowohl für dichotome als auch für polytome Daten zur Verfügung, welche im Unterschied zur klassischen Meßtheorie, Meßprobleme zufriedenstellend lösen kann. Am Beispiel der "Consumer Ethnocentric Tendencies Scale" (CETSCALE, Shimp und Sharma, 1987, Datensätze aus Österreich, Sinkovics, 1998, und Südkorea, Shimp et al., 1995) werden die klassischen und probabilistischen Verfahren empirisch demonstriert und einander gegenübergestellt. Die Arbeit schließt mit den wissenschaftstheoretischen Konsequenzen eines neuen Meßparadigmas in der Marketingforschung.
Titel in ÜbersetzungLatent Trait Theory: Approaches Towards Solving Problems of Equivalence in Cross-Cultural Marketing Research
OriginalspracheDeutsch
Gradverleihende Hochschule
  • Wirtschaftsuniversität Wien
ErscheinungsortWien
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1998

Zitat