Die Privatisierung des Pensionssystems in Lateinamerika. Ursachen und Folgen des Experiments in Chile.

Johannes Jäger

Publikation: Working/Discussion PaperWU Working Paper

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Abstract

In diesem Artikel werden polit-ökonomischen Ursachen und die Folgen des Experimentes in Chile, bei dem 1981 das Pensionssystem radikal auf ein privat administriertes individuelles Kapitaldeckungsverfahren umgestellt wurde, analysiert. Dabei läßt sich feststellen, daß die gängigen Argumente, wie z.B. Erhöhung der Sparquote, Reduktion von Ineffizienzen etc., die über die Vorzüge eines individuellen Kapitaldeckungsverfahrens gegenüber dem Umlageverfahren ins Feld geführt werden, in Chile kaum ihre empirische Entsprechung finden. Vielmehr stellt die Transformation des Pensionssystem einen wesentlichen Teil eines umfaßenden Umbruchs in der Entwicklungsweise dar. Die Auswirkungen der Transformation des Pensionssystems werden in den Bereichen Staatshaushalt, Akkumulation und Verteilung näher untersucht. (Autorenref.)
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
ErscheinungsortVienna
HerausgeberInstitut für Wirtschaftsgeographie, Abt. Stadt- und Regionalentwicklung, WU Vienna University of Economics and Business
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1998

Publikationsreihe

NameSRE - Discussion Papers
Nr.60

WU Working Paper Reihe

  • SRE - Discussion Papers

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