Die Verwendung von Performance-Informationen in der Berliner Sozialverwaltung

Tobias Polzer, Alexander Kroll

Publikation: Wissenschaftliche FachzeitschriftOriginalbeitrag in FachzeitschriftBegutachtung

Abstract

Der Beitrag zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis darüber zu schaffen, wodurch die Verwendung von Performance-Daten in der öffentlichen Verwaltung bestimmt wird. Dazu wird eine Fallstudie über die Berliner Sozialverwaltung durchgeführt. Es kann gezeigt werden, dass verschiedene Akteure desselben Politikbereichs heterogene Präferenzen besitzen, und sich folglich auch ihre Erwartungen an Performance-Informationen unterscheiden. Es lassen sich verschiedene Indizien finden, um die Verwendung dieser Daten erklären zu können. Aus einer angebotsorientierten Perspektive ist diesbezüglich die Qualität der Daten anzuführen, die es noch weiter zu entwickeln gilt. Schließlich liegt bislang der Schwerpunkt eindimensional auf den Finanzdaten. Auf der Nachfrageseite lässt sich die Verwendung v.a. durch die subjektive politische Brisanz bestimmter Daten erklären sowie durch die Einstellung der Führungskräfte gegenüber einer performance-basierten Steuerungsphilosophie.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Seiten (von - bis)157 - 167
FachzeitschriftVerwaltung und Management
Jahrgang16
Ausgabenummer3
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1 Juni 2010

Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS)

  • 502024 Öffentliche Wirtschaft

Zitat