Early School Leaving: theoretische und empirische Annäherungen

Erna Nairz, Alexander Meschnig

Publikation: Wissenschaftliche FachzeitschriftOriginalbeitrag in FachzeitschriftBegutachtung

Abstract

In diesem Beitrag wird im theoretischen Teil auf die Probleme von Early School Leaving in Österreich eingegangen und anschließend die wichtigsten theoretischen Stränge der internationalen Diskussion über die Ursachen von Early School Leaving zusammengefasst. Im empirischen Abschnitt wird die angewandte Methode der Habitustypenbildung vorgestellt. Aus den 25 qualitativen Interviews konnten sieben Typen rekonstruiert werden, woraus der ambitionierte und der statusorientierte Typus präsentiert werden. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung des sozialen Kapitals für Bildungslaufbahnen. Die unterschiedlichen Umgangsformen mit Schulabbruch zeigen, dass der von Bourdieu reklamierte Entschärfungsprozess, dem der Herkunftshabitus durch Bildung und Information unterliegt, diesen nicht gänzlich überformen kann.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Seiten (von - bis)382 - 398
FachzeitschriftSWS Rundschau
Jahrgang50
Ausgabenummer4
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1 Dez. 2010

Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS)

  • 504005 Bildungssoziologie
  • 509008 Kinderforschung, Jugendforschung
  • 504003 Armut und soziale Ausgrenzung

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