Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Sensibilisierung für Finanzbetrug und finanzielles Risiko als zentrale Finanzbildungsaufgabe

Publikation: Wissenschaftliche FachzeitschriftOriginalbeitrag in FachzeitschriftForschungBegutachtung

Abstract

Die zunehmende Digitalisierung in allen Bereichen der Finanzwirtschaft bedingt ein stark steigendes Online-Angebot an Finanzdienstleistungen und an neuen Anlageformen wie Krypto-Assets und gleichzeitig eine geringere Zahl an physischen Bankkontakten und Beratungsterminen. Das sind günstige Bedingungen für Finanzbetrugsversuche, was sich in einer steigenden Anzahl von derartigen Betrugsfällen niederschlägt. Für eine erfolgreiche Prävention von Finanzbetrug müssten Menschen gängige Betrugsmaschen kennen und Betrugsversuche erkennen können, mit ihren Daten sorgfältig und vorsichtig umgehen und bei der Beurteilung von Angeboten berücksichtigen, dass eine hohe Rendite in der Regel mit einem hohen Risiko einhergeht. Dieser Beitrag gibt einen systematischen Überblick über gängige Finanzbetrugsmaschen, einschließlich Finanzbetrug mit Krypto-Assets, analysiert vorliegende Befunde zum Verstehen von finanziellem Risiko und zur Sorgfalt im Umgang mit persönlichen Daten. Außerdem untersucht er die Bedeutung von Finanzbildung für das Erkennen von Finanzbetrug sowie die Effektivität von Finanzbildungsmaßnahmen zur Finanzbetrugsprävention und reflektiert abschließend darüber, welches grundlegende Wissen über Finanzbetrug und finanzielles Risiko in Finanzbildungsangebote für Jugendliche und Erwachsene integriert sein sollte.
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)1-18
Fachzeitschriftbwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik online
Jahrgangbwp@Spezial AT
Ausgabenummer6
PublikationsstatusVeröffentlicht - 12 Okt. 2024

Schlagwörter

  • Finanzbildung
  • Finanzbetrug

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