Abstract
Dieser Artikel untersucht die Bedeutung von Materialität in der Arbeitsforschung und beleuchtet, wie physische und räumliche Artefakte Arbeitsprozesse und -bedingungen charakterisieren. Basierend auf dem Artefakt-Konzept von Froschauer und Lueger wird Materialität als strukturgebendes Element betrachtet, das soziale Interaktionen prägt, Wirklichkeit konstruiert und Hierarchien aufrechterhält. Der Beitrag diskutiert unterschiedliche Ansätze zur Analyse von Materialität im Arbeitsforschungskontext und stellt die Artefaktanalyse als konkrete Methode mit einer Ausrichtung auf Strukturen vor. Er verdeutlicht deren Anwendung anhand empirischer Beispiele aus verschiedenen Arbeitsbereichen wie der Gebäudereinigung und der Pflege. Der Beitrag hebt das Potenzial der Artefaktanalyse hervor, soziale Dynamiken in der Arbeitswelt sichtbar zu machen, und plädiert für eine systematische Integration materieller Dimensionen in die Arbeitsforschung.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 87–109 |
| Fachzeitschrift | Arbeit - Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik |
| Jahrgang | 34 |
| Ausgabenummer | 1–2 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2025 |
Schlagwörter
- Arbeitsforschung
- Artefaktanalyse
- Interpretative Forschung
- Materialität
- Organisationsstruktur