Institutionelle Reflexivität durch verpflichtende Selbstbeobachtung Wirkungen des Neuen Kommunalen Finanzmanagements in NRW.

Jörg Bogumil, Falk Ebinger, Lars Holkamp

Publikation: Beitrag in Buch/KonferenzbandBeitrag in Sammelwerk

Abstract

Das neue kommunale Haushaltsrecht führt in vielen Bundesländern verpflichtend wesentliche Elemente des Neuen Steuerungsmodells (NSM) ein. Über die Umstellung von Kameralistik auf Doppik wird in den Kommunalverfassungen nicht nur eine neue Rechnungsart, sondern auch eine neue Steuerung für Politik und Verwaltung gesetzlich vorgeschrieben. Diese Art der Implementation ist deshalb besonders interessant, da es sich bei der Einführung des NSM bisher um einen freiwilligen, dezentralen Diffusionsprozess handelte. Im Folgenden wird gestützt auf quantitative Befragungen und qualitative Fallstudien eine erste empirische Zwischenbilanz des Neuen Kommunalen Finanzmanagements für nordrhein-westfälische Kommunen vorgelegt und mit den Evaluationsergebnissen zum NSM verglichen. Sieht man die Steigerung der Effizienz als das wesentliche Ziel von Verwaltungsreformen, so lautet die forschungsleitende Hypothese, dass dieses Ziel mit einem Übermaß an reflexiven und verpflichtend eingeführten Institutionen nicht erreicht werden kann.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Titel des SammelwerksIm Spiegel der Organisation. Innovationsfähigkeit durch institutionelle Refelxivität
Herausgeber*innen Manfred Moldaschl; Daniela Manger
ErscheinungsortMünchen
VerlagHampp
Seiten87 - 106
ISBN (Print)9783957101662
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2016

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