Institutionelle Reflexivität in der öffentlichen Verwaltung

Jörg Bogumil, Falk Ebinger, Lars Holkamp, Marc Seuberlich

Publikation: Beitrag in Buch/KonferenzbandBeitrag in Sammelwerk

Abstract

Das Konzept der institutionellen Reflexivität untersucht Mechanismen der Kompetenzentwicklung von Organisationen (Manger, Moldaschl 2010, S. 283). Thematisiert werden die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen reflexiven Institutionen und der Innovations- bzw. Lernfähigkeit von Organisationen. Der Terminus „Institutionelle Reflexivität“ beschreibt dabei organisationale Regelsysteme und Praktiken, die Kritikmodi, Distanzierungsanreize und Veränderungsimpulse eingebaut haben und so Veränderungs-, Erfahrungsresistenz sowie Lernbarrieren verringern. Über institutionalisierte Selbst- und Fremdbeobachtung schärfen sie das Bewusstsein von eigenen systemischen Einbettungen und dem Nichtwissenkönnen von Handlungsfolgen (Moldaschl 2004, S.5, 9). Im Folgenden sollen diese Grundideen auf Veränderungsprozesse in öffentlichen Verwaltungen, vor allem in Kommunalverwaltungen, angewandt werden. Dies zielt darauf ab, zum Verständnis beizutragen, wann und auf welche Weise reflexive Institutionen zur Innovationsfähigkeit öffentlicher Verwaltungen beitragen.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Titel des SammelwerksIm Spiegel der Organisation. Innovationsfähigkeit durch institutionelle Reflexivität.
Herausgeber*innen Manfred Moldaschl
ErscheinungsortMünchen
VerlagHampp
Seiten63 - 86
ISBN (Print)9783957101662
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2016

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