Karrieremuster im Management als geschlechtlich gesteuerte Austauschprozesse - Die Sozialtheorie Pierre Bourdieus als Ausgangspunkt für eine geschlechterbasierte Karrierebetrachtung

Publikation: AbschlussarbeitDissertation

Abstract

Die Zielstellung der Arbeit war es, Karrieremuster im Management als Ergebnis geschlechtlich gesteuerte Austauschprozesse darzulegen. Karrieremechanismen stehen in Abhängigkeit zum Geschlecht – als gesellschaftliche Strukturkategorie – und werden sowohl auf individueller als auch auf struktureller Ebene über Karriereverläufe und Karrierelogiken in dieser Arbeit analysiert. Dazu wurden unterschiedliche theoretische Ansätze und Konzeptionen vereint. Auf der einen Seite sind dies theoretische Ansätze der aktuellen Management- und Karriereforschung und auf der anderen Seite aktuelle Ergebnisse und Diskurse der feministischen Wissenschaft. Ein theoretischer Ansatz, der sowohl Macht- und Herrschaftsstrukturen erklärt, als auch die Einbeziehung der Forschungsansätze der feministischen Wissenschaft zulässt, ist die Sozialtheorie Pierre Bourdieus. Über die bourdieusche Annahmen des Habituskonzeptes wird es möglich, Geschlecht und Karrieremuster im Management unter einem spezifischen Macht- und Herrschaftsblickwinkel zu analysieren.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Gradverleihende Hochschule
  • Interdisziplinäre Abteilung für Verhaltenswissenschaftlich =rientiertes Management
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1 Sept. 2003

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