Moderne bildgebende Verfahren. Das Unsichtbare sichtbar machen. Forschung und Gesellschaft/ 17

Georg Brasseur, Herbert Matis

Publikation: Buch, Herausgeberschaft, BerichtSammelband (Herausgeberschaft)

Abstract

Der Mensch ist ein Augenwesen, das seine Umgebung vor allem über dieses Sinnesorgan wahrnimmt. Und um das Unsichtbare sichtbar zu machen, bedient sich die Wissenschaft vor allem der elektromagnetischen Strahlung mit unterschiedlichen Wellenlängen, etwa der Radiowellen, Mikrowellen, Infrarot-, Ultraviolett-, Röntgen-, Gammastrahlung usw. Die jeweilige Wechselwirkung dieser elektromagnetischen Wellen beziehungsweise Strahlung mit Materie macht es möglich, viele für das Auge normalerweise unsichtbaren Eigenschaften eines Körpers, respektive Materials, sichtbar zu machen.
Am Beginn der wissenschaftlichen Visualisierungsbemühungen standen optische Verfahren, mit welchen die dem menschlichen Auge zugänglichen elektromagnetischen Wellen im Frequenzbereich des Lichtes gesammelt und gebündelt werden sollten. Sie kennen alle die Instrumente, die dazu konstruiert wurden: für den Mikrokosmos das Mikroskop, für den Makrokosmos das Teleskop. Damit konnten Phänomene sichtbar gemacht werden, die ohne diese technischen Hilfsmittel dem menschlichen Auge nicht zugänglich sind. Diese klassischen optischen Verfahren sind weiterentwickelt worden und sind natürlich auch heute noch in Verwendung. Aber die Entwicklung ging vor allem in die Richtung, neben dem Licht auch das gesamte Spektrum elektromagnetischer Strahlung für Visualisierungszwecke einzusetzen..
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
ErscheinungsortWien
VerlagVerlag der Oesterreichischen Akademie der Wissenschaften
ISBN (Print)978-3-7001-8805-6
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2020

Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS)

  • 103021 Optik

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