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Modernisierung des ABGB: Erbschaftserwerb

Publikation: Working/Discussion PaperWorking Paper/Preprint

Abstract

In einem seit einigen Jahren laufenden Projekt hat sich der Autor zum Ziel gesetzt, das gesamte ABGB in eine sprachlich und systematisch besser verständliche Form zu bringen. Im Grundsatz soll dies ohne normative Änderungen geschehen. Immer wieder werden allerdings auch Vorschläge de lege ferenda gemacht. Den Texttabellen mit den (vorläufig) vorgeschlagenen Neuformulierungen – es handelt sich um ein echtes work in progress, das nach Bearbeitung aller Teile des ABGB einen abschließenden koordinierenden Durchgang erfordert – sind jeweils Vorbemerkungen vorangestellt, die auf wesentliche Probleme der gesetzlichen Formulierungen eingehen. Details zum Projekt werden unter https://abgb-modernisie rung.uni-graz.at/de/ erläutert. Der vorliegende Beitrag behandelt das 15. Hauptstück des ABGB (§§ 797–824) über den Erbschaftserwerb, das durch das ErbRÄG 2015 sprachlich modernisiert, inhaltlich jedoch nur punktuell geändert wurde. Zahlreiche Unklarheiten bestehen fort; insb im Hinblick auf die Rechtswirkungen der Einantwortung und die Abgrenzung zwischen „Erben“ und bloß Eingeantworteten (Scheinerben). Die Durchmischung materiell- und verfahrensrechtlicher Elemente sowie das Fehlen klarer Verweise auf das AußStrG erschweren das Verständnis.
OriginalspracheDeutsch
Seitenumfang33
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2025

Publikationsreihe

ReiheGrazer Law Working Paper
Band13.19

Zitat