Nachhaltige Gesellschaftstransformation auf lokaler Ebene. Eine qualitative Studie über Regionalentwicklung aus Governance-Perspektive. Am Fallbeispiel der Gemeinde Kremsmünster, Oberösterreich

Roman Weber

Publikation: AbschlussarbeitMasterarbeit

Abstract

Die vorherrschenden Umweltkrisen machen eine nachhaltige Gesellschaftstransformation unabdingbar. Der lokalen Ebene kommt im Kontext einer sozial-ökologischen
Transformation eine besondere Bedeutung zu, da dort die Nähe zwischen Gesellschaft, Politik
und Wirtschaft besonders spürbar ist. Aus Governance-Perspektive (Versöhnung zwischen
Top-down Maßnahmen und Bottom-up Initiativen) heraus, wird in dieser qualitativen Forschungsarbeit die Frage gestellt: Welche Dynamiken begründen einen nachhaltigen Entwicklungsprozess auf lokaler Ebene und wie ist dieser in seinen AkteurInnen-Beziehungsgefügen
konstituiert? Ziel dabei ist es, anhand eines ausgewählten Fallbeispiels – die Gemeinde Kremsmünster in Oberösterreich – ein systemisches Gesamtbild der nachhaltigen Entwicklungsprozesse dieser Vorreiter-Gemeinde zu skizzieren. Dafür wird eine Rekonstruierung der relevanten nachhaltigen Entwicklungsdynamiken, AkteurInnen-Konstellationen und Projekt-Strukturen vollzogen und gleichsam ein Theorie-Praxis-Vergleich mit bisherigen Ergebnissen zu Erfolgsimpulsen nachhaltiger Entwicklung auf lokaler Ebene getätigt. Durch Interviews mit verwaltungs-politischen AkteurInnen, BürgerInnen und einer Prozessbegleitung wurde ein „Transformationsregime“ in der Gemeinde analysiert. Dieses prägt sich hauptsächlich durch eine Kultur der Verantwortungsübernahme, verschiedene strukturell-kulturelle Gegebenheiten, vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten, zahlreiche Transformationsprojekte, ein gutes politisches
Klima und eine Verwaltung als kooperativeR RahmengeberIn aus.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Gradverleihende Hochschule
  • Soziologie und Empirische Sozialforschung
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2021

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