"Positive Organizational Scholarship": Ein neues Paradigma in der interkulturellen Managementforschung

Günter Stahl, Christof Miska, Stefanie Populorum

Publikation: Beitrag in Buch/KonferenzbandBeitrag in Sammelwerk

Abstract

Ziel dieses Beitrages ist es aufzuzeigen, dass in weiten Teilen der internationalen und interkulturellen Managementforschung eine einseitige und verzerrte Sichtweise von Kultur und Kulturunterschieden vorherrscht, die der Wirklichkeit von interkulturellen Kontakten im Wirtschaftsleben nicht gerecht wird. Um dies zu belegen, geben wir einen Überblick über die Ergebnisse einer inhaltsanalytischen Untersuchung, die thematisch relevante wissenschaftliche Artikel umfasst, welche in der führenden wissenschaftlichen Zeitschrift im Bereich der internationalen Managementforschung, dem Journal of International Business Studies, zwischen 1994 und 2008 veröffentlicht wurden. Die Auswertung wird zeigen, dass in der überwiegenden Mehrzahl der Arbeiten tatsächlich eine unausgewogene Sichtweise vorherrscht, welche die negativen Auswirkungen von Kulturunterschieden betont. Dieser problemzentrierten Sichtweise stellen wir eine "Positive Organizational Scholarship"- Perspektive (POS) gegenüber, auf die wir nach dem folgenden Abschnitt eingehen werden.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Titel des SammelwerksAußenhandel im Wandel
Herausgeber*innen J.F. Puck & C. Leitl
ErscheinungsortHeidelberg
VerlagPhysica-Verlag
Seiten319 - 330
ISBN (Print)978-3-7908-2728-6
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1 Juli 2011

Zitat