Schiedsgerichtsbarkeit und (Privat-)Stiftung

Susanne Kalss, Michael Nueber, Nikolaus Vavrovsky

Publikation: Wissenschaftliche FachzeitschriftOriginalbeitrag in Fachzeitschrift

Abstract

In Österreich gibt es derzeit rund 3.000 Privatstiftungen, die erhebliche Vermögenswerte halten. Gleichzeitig führt der Tod der ursprünglichen Stifter zu einem Generationenwechsel, der nicht immer reibungslos über die Bühne geht. Dies liegt zum Teil auch daran, dass es für lang gediente Mitglieder des Stiftungsvorstands zum Teil schwierig ist, mit der Nachfolgegeneration zusammenzuarbeiten, oder aber sie von ihrer Vorstandsposition nicht ohne Weiteres zurücktreten wollen. Abseits der staatlichen Gerichtsbarkeit bietet die Schiedsgerichtsbarkeit ein probates Mittel, um Konflikte diskret und vor allem effizient zu lösen. Die Autorin und die Autoren dieses Beitrags verstehen die nachstehenden Ausführungen als Anregung, die im Zuge der Private-client-Task-Force des VIAC entstanden ist und eine Übung in der österreichischen Stiftungspraxis anstoßen will.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Seiten (von - bis)147 - 150
FachzeitschriftDer Gesellschafter - Zeitschrift für Gesellschafts- und Unternehmensrecht (GesRZ)
Ausgabenummer3
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2021

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