The Role of Financial Speculation on Markets for Industrial Metals

Eva Pichler, Matthias Firgo, Michael Böheim

Publikation: Working/Discussion Paper

Abstract

Seit dem Jahr 2003 zeigt sich bei den Preisen der meisten Industriemetalle
ein signifikanter Aufwärtstrend, nachdem zuvor über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren die Preise real gesunken waren. Unmittelbar nach
dem großen Konjunktureinbruch begann den 2009 die Preise neuerlich zu steigen, diesmal vor allem verursacht durch das starke Wachstum in China.
Zu diesem Trend gesellt sich eine ausgeprägte, in anderen Wirtschaftssektoren nicht vorhandene Preisvolatilität, die
grundsätzlich durch die strukturellen Charakteristika der Metallmärkte mit unelastischem Angebot und schwankender Nachfrage homogener Güter verursacht ist. fließt immer mehr Geld zu Spekulationszwecken in die Rohstoffmärkte. Auslöser hierfür war eine bahnbrechende Arbeit von Rouwenhorst und Gorton (2006). Sie zeigte, dass das Risiko von Portfolien durch Diversifikation in Rohstoffe gesenkt werden könnte, da diese sich antizyklisch gegenüber Aktienkursen verhielten. In der Folge entstanden zahlreiche Fonds, welche die Entwicklung einzelner Rohstoffe oder
Rohstoff indices abbilden, in den letzten Jahren nahm auch die Zahl der Fonds zu, die an der Preisentwicklung partizipieren, indem sie physische Lager
halten.
OriginalspracheEnglisch
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2012

Dieses zitieren