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Transparenzpflicht statt Täuschungsfreiheit: Transparenzpflichten der KI-VO für synthetische audiovisuelle Inhalte und Deepfakes

Publikation: Wissenschaftliche FachzeitschriftOriginalbeitrag in Fachzeitschrift

Abstract

Traditionell galt die eigene Wahrnehmung als verlässlicher Kompass für die Wirklichkeit. Heute untergraben täuschend echte KI-Erzeugnisse jedoch dieses Urvertrauen und machen eine rein intuitive Unterscheidung nahezu unmöglich. Da solche Inhalte mittlerweile mühelos in Massen produziert und für Desinformationskampagnen instrumentalisiert werden können, steht der demokratische Meinungswettbewerb vor einer Belastungsprobe. Um die Integrität des Informationsökosystems zu schützen, hat der europäische Gesetzgeber in der VO über Künstliche Intelligenz (KI-VO) entsprechende Transparenzpflichten für KI generierte Inhalte verankert. Dieser Beitrag untersucht, welche audiovisuellen Medieninhalte einer Kennzeichnung bedürfen, wer diese Kennzeichnung vorzunehmen hat und welche Anforderungen an eine KI-VO-konforme Kennzeichnung gestellt werden. Hierzu wird auch der kürzlich veröffentlichte erste Entwurf des Praxisleitfadens des Europäischen Büros für KI (KI-Büro) herangezogen.
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)243-250
Seitenumfang7
FachzeitschriftÖsterreichisches Recht der Wirtschaft (RdW)
Volume2026
Ausgabenummer4
PublikationsstatusVeröffentlicht - 10 Apr. 2026

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