Abstract
Ewige Renten dienten in der Geschichte der Investitionstheorie vor allem didaktischen und Demonstrationszwecken. Der Grundsatz der Unmöglichkeit der Abbildung der Totalperiode eines Unternehmens mittels ewiger Rente war noch vor einigen Jahrzehnten ein unentbehrlicher Bestandteil solider betriebswirtschaftlicher Ausbildung. Unter Abstützung auf nachweislich fachlich falsche Literatur aus dem englischen Sprachraum wurden jedoch etliche gravierende Mängel in die akademische Ausbildung übernommen und finden sich nun auch in der gutachterlichen Unternehmensbewertungspraxis wieder. Können aber Unternehmensbewertungen, die auf einer denklogischen Unmöglichkeit beruhen, überhaupt rechtliche Gültigkeit beanspruchen?
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 1050 - 1053 |
| Fachzeitschrift | Ecolex |
| Ausgabenummer | 11 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 1 Dez. 2008 |
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