Von der neoliberalen Globalisierung zum guten Leben für alle

Publikation: Beitrag in Buch/KonferenzbandBeitrag in Sammelwerk

Abstract

Das Wort "global" bedeutet sowohl "umfassend" als auch "weltweit". In diesem Aufsatz möchte ich mithilfe einer "umfassenden" Analyse erklären, wie es in den letzten Jahrzehnten zum "weltweiten" neoliberalen Umbau von Staat, Gesellschaft, Wirtschaft kam. Dabei wird die neoliberale Globalisierung als ein autoritäres und antidemokratisches Elitenprojekt beschrieben, mit dem erfolgreiche Umverteilung von unten nach oben praktiziert wurde. Lange Jahre schien es kaum eine Veränderung zu geben, für die die Globalisierung nicht ausschlaggebend, kaum eine Zukunftsverheißung, für die sie nicht verantwortlich wäre. Doch spätestens 2008 ist das anders: die Krise der Finanzmärkte, die zu einer Weltwirtschaftskrise mit starken Einbrüchen im Welthandel führte und zu einer Budgetkrise mit drohenden Sparpaketen bis jetzt unbekannten Ausmaßes zu werden droht, zeigt, dass die neoliberale Form der Globalisierung an ihr Ende gekommen ist. Dringend notwendig ist deshalb ein Gegenprojekt, das sich am guten Leben für alle orientiert und eine Welt schafft, in der für alle Platz ist.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
TitelPlatz für alle?! Gerechtigkeit und Demokratie in der Globalisierung
Redakteure/-innen Mayer, Kurt, Schrefel, Magdalena und Tutschek, Dagmar
ErscheinungsortWien
VerlagplanetVERLAG
Seiten76 - 89
ISBN (Print)978-3-902555-25-0
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1 Aug. 2010

Österreichische Systematik der Wissenschaftszweige (ÖFOS)

  • 507026 Wirtschaftsgeographie
  • 507019 Stadtentwicklungsplanung
  • 502027 Politische Ökonomie
  • 504030 Wirtschaftssoziologie
  • 507 not use (Altbestand)
  • 507014 Regionalentwicklung
  • 507016 Regionalökonomie
  • 509003 Entwicklungszusammenarbeit
  • 509 not use (Altbestand)
  • 506007 Internationale Beziehungen
  • 502049 Wirtschaftsgeschichte

Dieses zitieren