Abstract
Wettbewerbsfähigkeit ist ein wichtiges Ziel für Wirtschaftspolitik wie Unternehmen. Sie wird allerdings sehr unterschiedlich definiert,
womit auch die wirtschaftspolitischen Schlussfolgerungen oft gegensätzlich sind. Der vorliegende Beitrag zeigt den Weg von einer
rein kostenorientierten Sicht zu einer Definition, die sich an den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zielen orientiert. Diese Definition
ermöglicht die konsequente Verfolgung einer High-Road-Strategie: Sie nutzt Innovationen, Skills und Ambitionen, um damit
hohe Einkommen, sozialen Zusammenhalt und ökologische Exzellenz zu erreichen. Anhand dieses Konzeptes ist die Wettbewerbsfähigkeit
der europäischen Länder nach breiteren Wohlfahrtsindikatoren stärker als gemessen am Pro-Kopf-Einkommen. Keines
der erfolgreicheren europäischen Länder verfolgt eine kostenorientierte Low-Road-Strategie.
womit auch die wirtschaftspolitischen Schlussfolgerungen oft gegensätzlich sind. Der vorliegende Beitrag zeigt den Weg von einer
rein kostenorientierten Sicht zu einer Definition, die sich an den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zielen orientiert. Diese Definition
ermöglicht die konsequente Verfolgung einer High-Road-Strategie: Sie nutzt Innovationen, Skills und Ambitionen, um damit
hohe Einkommen, sozialen Zusammenhalt und ökologische Exzellenz zu erreichen. Anhand dieses Konzeptes ist die Wettbewerbsfähigkeit
der europäischen Länder nach breiteren Wohlfahrtsindikatoren stärker als gemessen am Pro-Kopf-Einkommen. Keines
der erfolgreicheren europäischen Länder verfolgt eine kostenorientierte Low-Road-Strategie.
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 947 - 953 |
| Fachzeitschrift | WIFO-Monatsberichte (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) |
| Jahrgang | 90 |
| Ausgabenummer | 12 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2017 |
Zitat
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver