Zur relativen Performancemessung von Führungskräften deutscher DAX Unternehmen

Christian Hofmann, Thomas Pfeiffer, Astrid Reichel

Publikation: Wissenschaftliche FachzeitschriftOriginalbeitrag in FachzeitschriftBegutachtung

Abstract

Der Beitrag prüft auf Basis publizierter Rechnungswesen – sowie allgemein zugänglicher Kapitalmarktdaten, ob Unternehmen – wie die Agency-Theorie vorhersagt – eine relative Performancemessung von Top-Managern vornehmen. Über die empirische Analyse lassen sich Unternehmen des DAX 100 identifizieren, die das Marktrisiko teilweise oder vollständig aus der Pro-Kopf-Vergütung des Vorstands eliminieren. Nach unseren Ergebnissen nutzen immerhin knapp 15 % der betrachteten Unternehmen eine relative Performancemessung bei der Vorstandsvergütung, was mit Größenverhältnissen amerikanischer Studien vergleichbar ist. Dieses Ergebnis ist insofern erstaunlich, da die beiden Corporate-Governance-Systeme sich deutlich voneinander unterscheiden und zudem oftmals die Meinung vorherrscht, dass in Deutschland anreizbasierte Vergütungsformen nicht in der Intensität eingesetzt werden.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Seiten (von - bis)551 - 570
FachzeitschriftDie Betriebswirtschaft (DBW)
Jahrgang5
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1 Okt. 2009

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