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Zwischen Wissenschaftsbetrieb und Wirtschaftspolitik: der Auf- und Abstieg postkeynesianischer Theorie in Österreich

Publikation: Wissenschaftliche FachzeitschriftOriginalbeitrag in FachzeitschriftBegutachtung

Abstract

Dieser Beitrag zeichnet die historische Entwicklung des Postkeynesianismus in Österreich nach. Der Keynesianismus verbreitete sich in Österreich anfangs vor allem über wirtschaftspolitische Debatten in sozialdemokratischen Kreisen, die zur Entstehung des Austrokeynesianismus in den 1970er-Jahren beitrugen. An die Hochschulen gelangte der Postkeynesianismus in den 1960er-Jahren über die Johannes Kepler Universität Linz. Über die 1980er- und 1990er-Jahre gewann die Wirtschaftsuniversität Wien immer mehr an Bedeutung für die postkeynesianische Szene. Anfang der 2000er-Jahre kam es an dieser auch zu einer kurzen Blütezeit heterodoxer Ökonomie. Seit ungefähr 2010 dominiert jedoch der ökonomische Mainstream wieder Österreichs Universitäten. Viele der aktiven postkeynesianischen Forscher:innen sind im Ausland, an anderen Instituten oder in der Wirtschaftsforschung tätig. Die Forschungsschwerpunkte des österreichischen Postkeynesianismus liegen auf der Einkommens- und Vermögensverteilung, der Finanzialisierung und der ökologischen Ökonomie.
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)43-76
FachzeitschriftWirtschaft und Gesellschaft
Volume51
Ausgabenummer1
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2025

Schlagwörter

  • Keynesianismus
  • postkeynesianische Ökonomie
  • Austrokeynesianismus
  • Österreich
  • Wirtschaftspolitik

Zitat