COVID-19 Shutdown: die Sicht der Bürger*innen – Persönliche und gesellschaftliche Nachteile

Jurgen Willems, Monika Knassmüller, Lea Eggenreich, Falk Ebinger

Publication: Working/Discussion Paper

Abstract

Zielsetzung und Design: Die Umfrage (482 in Österreich lebende Personen) erhebt in Form von zwei offenen Fragen die Wahrnehmung von persönlichen und gesellschaftlichen Nachteilen in der Zeit des COVID-19 bedingten Shutdowns. Die Daten werden im Hinblick auf Inhalt und Häufigkeit für die Gesamtgruppe sowie geschichtet nach Alter und Geschlecht analysiert. Zielsetzung ist, die direkten sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und politischen Folgen der Krise bzw. der zur Bewältigung gesetzten Maßnahmen zu identifizieren, und für die wissenschaftliche und politische Auseinandersetzung mit Krisensituationen aufzubereiten.
Erkenntnisse: Die Ergebnisse zeigen ein gewisses Auseinanderfallen der wahrgenommenen individuellen Nachtteile und der gesellschaftlichen Nachteile: Während als die drei wichtigsten persönlichen Nachteile das Social Distancing, der Alltag in der neuen Situation und die eingeschränkte (Bewegungs)freiheit genannt werden, wird auf gesell-schaftlicher Ebene primär der wirtschaftliche Nachteil, Social Distancing und der Bereich Politik | Medien | Gesellschaft genannt.
https://doi.org/10.31219/osf.io/m7r4h
Original languageGerman (Austria)
Publication statusPublished - 2020

Publication series

NameCOVID-19 Shutdown: die Sicht der Bürger*innen

Austrian Classification of Fields of Science and Technology (ÖFOS)

  • 505027 Administrative studies
  • 502024 Public economy
  • 605005 Audience research

Keywords

  • Austria
  • Bürger*innen
  • COVID-19
  • COVID19
  • Citizens
  • Corona
  • Personal disadvantages
  • Public
  • Shutdown
  • Societal disadvantages
  • gesellschaftliche Nachteile

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