"Das Rechnungswesen ist tot, es lebe das Rechnungswesen!" Didaktische Überlegungen zum Rechnungswesenunterricht unter Berücksichtigung der fortschreitenden Digitalisierung

Publication: Scientific journalJournal articlepeer-review

Abstract

Verschiedene Untersuchungen zum Einfluss der Digitalisierung auf das Rechnungswesen (RW) zeigen, dass durch den Einsatz entsprechender Computersoftware eine Reihe von Geschäftsfällen sowie die damit zusammenhängenden Belege elektronisch erfasst und automatisiert verbucht werden können. Diese Entwicklung bringt mit sich, dass sich das Anforderungsprofil und das Aufgabenspektrum für Buchhalter/innen, aber auch andere RW-affine Berufe ändern. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, welche Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Rechnungswesen in Zukunft von Absolvent/inn/en von berufsbildenden, insbesondere kaufmännischen und humanberuflichen höheren Schulen erwartet werden. Pointiert könnte man fragen, ob sie überhaupt noch einfache Geschäftsfälle verbuchen können müssen.

Auf der Grundlage von rezenten empirischen Ergebnissen, insbesondere aus Experteninterviews, werden die Veränderungen im Rechnungswesen durch die Digitalisierung – mit Fokus auf den Bereich Buchhaltung – dargestellt und die derzeit wie auch in Zukunft gewünschten Kenntnisse und Fähigkeiten von Mitarbeiter/inne/n im Rechnungswesen konkretisiert. Darüber hinaus geht der Beitrag darauf ein, wie diese Desiderata im Rechnungswesenunterricht berücksichtigt werden können und welche didaktischen Überlegungen und Maßnahmen dafür erfolgversprechend erscheinen.
Original languageGerman (Austria)
Pages (from-to)1 - 16
JournalBerufs- und Wirtschaftspädagogik online
Volume3
Publication statusPublished - 2021

Austrian Classification of Fields of Science and Technology (ÖFOS)

  • 503030 Business education
  • 504007 Empirical social research
  • 503007 Didactics
  • 503 not use (legacy)
  • 509004 Evaluation research

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