Abstract
Mit einem Urkundenvorlageantrag nach §§ 303 ff ZPO kann vom Prozessgegner in einem Zivilverfahren die Herausgabe von Urkunden verlangt werden. Ist einer der Tatbestände einer unbedingten Vorlagepflicht nach § 304 ZPO einschlägig, ist die Urkunde sogar jedenfalls - ungeachtet allfälliger Geheimhaltungsinteressen des Antragsgegners - dem Zivilprozess beizubringen. Dieser Beitrag untersucht die Wechselwirkungen zwischen der Vorlagepflicht im Zivilprozess und dem Delikt der Urkundenunterdrückung nach § 229 Abs 1 StGB.
| Original language | German |
|---|---|
| Pages (from-to) | 268-273 |
| Number of pages | 6 |
| Journal | Zeitschrift für Wirtschafts- und Finanzstrafrecht (ZWF) |
| Volume | 2025 |
| Issue number | 6 |
| Publication status | Published - 1 Nov 2025 |
Cite this
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver