e-Voting.at. Elektronische Demokratie am Beispiel der österreichischen Hochschülerschaftswahlen.

Robert Krimmer

Publication: Working/Discussion PaperWU Working Paper

31 Downloads (Pure)

Abstract

In Zeiten, in der sich die Wahlbeteiligung bei öffentlichen Wahlen weltweit im Sinken befindet, wird oft das Konzept der elektronischen Wahl oder die englische Abkürzung "e-Voting" als Mittel zur Steigerung der Teilnahme und zur Erhöhung der Zugänglichkeit von Wahlen genannt. In vielen Ländern finden Testversuche mit Prototypen statt, aber bis jetzt fand kein Konzept Anwendung bei einer wichtigen und relevanten Wahl. Es ist die Rede davon, dass zuerst technische Standards festgelegt und rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, ehe rechtsgültige elektronische Wahlen überhaupt durchgeführt werden können. Auch in Österreich gibt es Bestrebungen, das Konzept der elektronischen Stimmabgabe einzuführen. So wurde am 1. Februar 2001 vom österreichischen Nationalrat das Hochschülerschaftsgesetz beschlossen, das die rechtlichen Rahmenbedingungen für e-Voting bei Wahlen der gesetzlichen Studentenvertretung vorschreibt. Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten für die Realisierung einer solchen elektronischen Wahl im Bereich der Hochschülerschaft (ÖH) an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) und die Akzeptanz eines solchen Verfahrens bei den Studenten. Es wird dabei gezeigt: - Welche rechtlichen Regelungen berücksichtigt, - welche technischen Probleme bei der Umsetzung von e-Voting gelöst und - ob durch den Einsatz eines solchen Systems neue Wähler erreicht werden können.

Publication series

SeriesWorking Papers on Information Systems, Information Business and Operations
Number05/2002
ISSN2518-6809

WU Working Paper Series

  • Working Papers on Information Systems, Information Business and Operations

Cite this