Freiheit als Mission. Sind internationale universitäre Kooperationsprojekte notwendig? – Ein Blick über den Tellerrand aus der Sicht des ERASMUS+ Projekts „CACTLE“

Publication: Scientific journalJournal articlepeer-review

Abstract

Vor unseren Augen wird die Freiheit beschnitten, abgewählt, überrollt, weggebombt. Sie wurde mühsam errungen und konstituiert unser Selbstverständnis als denkende, handelnde, schaffende und fühlende
Menschen. Als labiles und stets neu zu bestimmendes Ergebnis einer wechselseitig aufeinander verweisenden Bedingung und Ermöglichung im Verhältnis von Individuum und Gesellschaft befindet sich die Freiheit gegenwärtig in einem kritischen Zustand. Zweifellos spielt Bildung eine zentrale Rolle bei der Frage, wie dieses auf Freiheit zielende Bestimmungsverhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft zu gestalten wäre. Erlebnisse in der Fremde rücken
das Eigene mitunter in ein neues Licht. Aus den Erfahrungen mit dem ERASMUS+
Projekt „Central Asian Center for Teaching, Learning and Entrepreneurship – CACTLE (2015-2018)“ wird in einer Rückbindung auf Österreich versucht, für die Zukunft der Freiheit eine Perspektive zu entwickeln, in der die universitäre Lehre im Bereich Wirtschaft und die Wirtschaftspädagogik eine zentrale Rolle dabei spielen, wie sie einen gesellschaftlichen Beitrag zur Erweiterung der Freiheit leisten können.
Original languageGerman (Austria)
Pages (from-to)64 - 68
JournalWissenplus - Sonderausgabe Wissenschaft
Volume16/17
Issue number3
Publication statusPublished - 2017

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