Abstract
Interkulturelles Lernen wird in diesem Beitrag aus handlungsorientierter Perspektive beleuchtet. Handlungsorientierte Methoden erlauben besonders gut an der Beziehung zum kulturell Fremden zu arbeiten, da sie im soziokulturellen Kontext erfolgen und neue Erfahrungen zulassen. Die Tätigkeit rückt in den Mittelpunkt und ist geeignet, Lernprozesse auf Person- und Gruppenebene zu initiieren. Dieser Beitrag soll aufzeigen, welche Möglichkeiten handlungsorientierte Ansätze, hier konkret das handlungsorientierte Konzept der IOA®, bieten, um interkulturelle Lernprozesse bei Personen und Gruppen anzuregen und zu begleiten. Das Primat der Handlung erfordert körperlichen Einsatz und fördert u.a. emotionales Lernen. Damit gerät der Körper als Ausgangspunkt für interkulturelle Lern- und Entwicklungsprozesse in den Blickpunkt. Interkulturelles Lernen aus körperorientierter Sicht eröffnet zahlreiche Möglichkeiten und hilft eine ethnozentrische Haltung zu überwinden. Dieser Beitrag zeigt den Mehrwert auf, den ein handlungsorientierter und zugleich körperorientierter Zugang, wie er dem IOA®-Konzept zugrunde liegt, für den interkulturellen Trainings- und Beratungsbereich in seinen verschiedenen Anwendungsfeldern bringen kann, und weist gleichzeitig auch auf mögliche Grenzen des Zugangs hin.
| Original language | German (Austria) |
|---|---|
| Title of host publication | IOA® Tagungsband Fachtagung 2011: Interkulturelles Lernen aus handlungsorientierter Perspektive, Körperkonzepte - Körperwahrnehmung - Körperarbeit |
| Editors | TeilnehmerInnen des Masterlehrgangs Outdoor-Training and Development |
| Place of Publication | Wien |
| Publisher | Eigenverlag |
| Pages | 8 - 31 |
| ISBN (Print) | 978-3-200-02153-2 |
| Publication status | Published - 2011 |
Austrian Classification of Fields of Science and Technology (ÖFOS)
- 303028 Sport science
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