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Kopftuchverbot am Arbeitsplatz? Rechtfertigungsmöglichkeiten im Unionsrecht

Publication: Scientific journalJournal article

Abstract

Kann ein privater Arbeitgeber seiner Arbeitnehmerin, einer praktizierenden Muslimin, das Tragen eines Kopftuches, das Kopf und Hals, nicht aber das Gesicht bedeckt, verbieten? Vor dem EuGH sind zwei Fälle anhängig, in denen diese Frage zu beantworten ist. Auch der OGH beschäftigte sich vor Kurzem in seiner Entscheidung vom 25. 5. 2016, 9 ObA 117/15v, mit dem Verbot von religiöser Bekleidung am Arbeitsplatz. Der vorliegende Beitrag erläutert, inwieweit sich ein solches Verbot rechtfertigen lässt. Die Untersuchung konzentriert sich auf die europarechtlichen Vorgaben und verweist nur punktuell auf die österreichische Rechtslage.
Original languageGerman (Austria)
Pages (from-to)440 - 450
JournalASoK, Arbeits- und Sozialrechtskartei
Volume20
Issue number11
Publication statusPublished - 2016

Austrian Classification of Fields of Science and Technology (ÖFOS)

  • 505001 Labour law
  • 505017 Comparative law
  • 505020 Social law

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