TY - UNPB
T1 - Musikwirtschaft und neue Medien. Veränderungen in der Musikwirtschaft durch die Digitalisierung aus der Sicht von österreichischen Musikexperten und Vertretern der Musikwirtschaft.
AU - Ehrenhöfer, Katrin
AU - Koppensteiner, Gudrun
AU - Pumberger, Doris
AU - Steinbauer, Birgit
PY - 2006
Y1 - 2006
N2 - In dieser Forschungsarbeit geht es um den Umbruch, den der österreichische Musikmarkt in den letzten Jahren durch die Digitalisierung (Stichwort "MP3") erlebt hat und dessen Auswirkungen: Durch die Entkopplung der Musik von ihrem bisherigen Tonträger wurde es möglich, diese weltweit über große Distanzen zu transportieren (Stichwort "Peer-to-Peer- Netzwerke"). Für die Musikindustrie bedeutete dies bisher einerseits massive Einbrüche in Umsatz und Gewinn, andererseits entstehen durch effizientere weltweite Distribution und Kosteneinsparungen auch neue Chancen. Somit wird es in der Wertschöpfungskette voraussichtlich starke Veränderungen geben: Die Bedeutung der Distribution und der Produktion wird sich zugunsten von Marketing und dem Entdecken von Musikern (A&R) verschieben. Zunehmend wichtiger wird infolge der Digitalisierung auch die Gewährleistung eines entsprechenden Kopierschutzes. Weiters verändern sich die Markteintrittsbarrieren durch die Digitalisierung, und Größeneffekte verschwinden ebenso wie der exklusive Zugang zu Zwischen- und Großhändlern. Diese Veränderungen fordern ein rasches Reagieren der beteiligten Akteure. Neue Strategien, wie etwa Electronic Commerce oder Musik-Online-Shops, sind nötig, um die neuen Möglichkeiten auch effizient für sich nutzen zu können. Die Situation am österreichischen Musikmarkt wurde in unserer Studie in einer zweistufigen Vorgangsweise untersucht: Zunächst werden aufgrund einer Fachliteraturstudie Funktionslogik und Mechanismen des Musikmarktes erarbeitet und daraufhin die so gewonnenen Erkenntnisse durch Interviews mit Experten und Vertretern der Musikwirtschaft weiter differenziert.
AB - In dieser Forschungsarbeit geht es um den Umbruch, den der österreichische Musikmarkt in den letzten Jahren durch die Digitalisierung (Stichwort "MP3") erlebt hat und dessen Auswirkungen: Durch die Entkopplung der Musik von ihrem bisherigen Tonträger wurde es möglich, diese weltweit über große Distanzen zu transportieren (Stichwort "Peer-to-Peer- Netzwerke"). Für die Musikindustrie bedeutete dies bisher einerseits massive Einbrüche in Umsatz und Gewinn, andererseits entstehen durch effizientere weltweite Distribution und Kosteneinsparungen auch neue Chancen. Somit wird es in der Wertschöpfungskette voraussichtlich starke Veränderungen geben: Die Bedeutung der Distribution und der Produktion wird sich zugunsten von Marketing und dem Entdecken von Musikern (A&R) verschieben. Zunehmend wichtiger wird infolge der Digitalisierung auch die Gewährleistung eines entsprechenden Kopierschutzes. Weiters verändern sich die Markteintrittsbarrieren durch die Digitalisierung, und Größeneffekte verschwinden ebenso wie der exklusive Zugang zu Zwischen- und Großhändlern. Diese Veränderungen fordern ein rasches Reagieren der beteiligten Akteure. Neue Strategien, wie etwa Electronic Commerce oder Musik-Online-Shops, sind nötig, um die neuen Möglichkeiten auch effizient für sich nutzen zu können. Die Situation am österreichischen Musikmarkt wurde in unserer Studie in einer zweistufigen Vorgangsweise untersucht: Zunächst werden aufgrund einer Fachliteraturstudie Funktionslogik und Mechanismen des Musikmarktes erarbeitet und daraufhin die so gewonnenen Erkenntnisse durch Interviews mit Experten und Vertretern der Musikwirtschaft weiter differenziert.
U2 - 10.57938/f3bcefd0-8121-4248-ae73-10b07544465a
DO - 10.57938/f3bcefd0-8121-4248-ae73-10b07544465a
M3 - WU Working Paper und Case
T3 - Schriftenreihe / Forschungsbereich Wirtschaft und Kultur
BT - Musikwirtschaft und neue Medien. Veränderungen in der Musikwirtschaft durch die Digitalisierung aus der Sicht von österreichischen Musikexperten und Vertretern der Musikwirtschaft.
PB - WU Vienna University of Economics and Business
CY - Vienna
ER -