Social Entrepreneur: mit sozialen Taten reich werden?

Christoph Schwarzl, Thomas Metzger

Publication: Teaching materialLecture notes/Article in lecture notes/Teaching resources

Abstract

"Social wird das neue Öko" ... solche oder so ähnliche Zitate wurden seit 2011 mehrfach von bekannten Social Entrepreneurs getätigt. Alan Webber, der frühere Chefredakteur des "Harvard Business Review" meint sogar, dass er im sozialen Unternehmertum, dem Social Entrepreneurship, eine weltweite Revolution und eine Erfindung des 21. Jahrhunderts sieht. Diese Aussagen zeigen deutlich auf, dass ein möglicher nächster Hype in der Wirtschaft durch die Verknüpfung von ökonomischer Rationalität mit sozialer Nachhaltigkeit entstehen könnte. Auch wenn diverse gesellschaftliche Probleme wie z.B. Armut, Arbeitslosigkeit, soziale Ausgrenzung oder auch Umweltverschmutzung bisher entweder durch staatliche Initiativen oder Non-Profit-Organisationen bekämpft wurden, sind jetzt die Zeiten, in denen das Label "sozial" einzig und allein auf Non Profit Unternehmen (NPOs) zutraf, vorbei.
In den letzten 25 Jahren bildete sich in der Literatur der Begriff Social Entrepreneurship heraus, der sich durch innovative und tiefgreifende Ansätze auszeichnet und so möglicherweise neue Wege aus diversen Gesellschaftsproblemen aufzeigen kann. Im Zentrum stehen dabei wirtschaftlich orientierte und unabhängige Initiativen, die von sogenannten Social Entrepreneuren unter dem ökonomischen Leitbild von Effektivität und Effizienz konzipiert werden. Es soll also Gutes getan werden, d.h. die Welt verändert werden, ohne auf hohe Gewinne abzuzielen ... dennoch soll sich dieses Social Entreprise 'rechnen'.
Original languageGerman (Austria)
Publication statusPublished - 1 Feb 2014

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