Tanz- und Theaterszene in Wien. Zahlen, Daten, Fakten unter besonderer Berücksichtigung der Effekte der Wiener Theaterreform 2003

Christian Schober, Andrea Schmidt, Selma Sprajcer

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Abstract

Das kulturelle Leben in Wien wird von einer vielfältigen freien Tanz- und Theaterszene geprägt. Mit der Theaterreform im Jahre 2004 sollte diese Szene weiterentwickelt und in ihrer Vielfalt gefördert werden. Das Leitbild zur Wiener Theaterreform fokussiert hier auf eine Reihe von Zielen, die im Wesentlichen auf eine strukturelle Erneuerung der Vergabeverfahren mit erhöhter Transparenz und Einheitlichkeit, einer personellen Erneuerung durch die vermehrte Ausschreibung von Intendanzen, der Etablierung eines dezidierten Koproduktionshauses, einem Commitment zu Spartenhäusern, dem Fokus auf neue Publikumsschichten und einer Internationalisierung zusammengefasst werden kann.
Die vorliegende Studie geht der Frage nach, ob die damals gesetzten Ziele erreicht wurden und die Reform entsprechende Wirkungen entfalten konnte. Nachdem die Reform hauptsächlich bei Tanz- und Theaterhäusern sowie freien Gruppen abseits der Großbühnen ansetzte, stand dieser Bereich besonders im Fokus der Betrachtung. Dennoch wurden Großbühnen sowie Gruppen, die lediglich eine Projektförderung erhalten haben, in die Analyse einbezogen, um ein umfassenderes Bild der Reform zu zeichnen. Abgesehen von den direkten Wirkungen der Reform wurde auch auf die Entwicklung wesentlicher (ökonomischer) Kennzahlen seit 2004 fokussiert. Dies ermöglicht einerseits Veränderungen datenbasiert nachzuzeichnen und stellt andererseits Daten für weitere Steuerungsentscheidungen in einem datenmäßig schlecht erfassten Bereich zur Verfügung (...). (executive summary)
Original languageGerman (Austria)
PublisherWU Vienna University of Economics and Business
Place of PublicationVienna
Publication statusPublished - 1 Jun 2012

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