User Innovation Toolkits für situationsbezogene Dienste. Konzeptionell-evaluative Geschäftsmodellanalyse und prototypische Implementierung.

Georg Simhandl

Publication: ThesisDoctoral thesis

Abstract

Die Dissertation beschäftigt sich mit User Innovation Toolkits für situationsbezogene Dienste. Während User Innovation Toolkits Endnutzern erlauben, mobile Dienste selbst zu gestalten, haben situationsbezogene Dienste die Fähigkeit, sich an die Bedürfnisse des Nutzers und die Nutzungssituation anzupassen. Aufbauend auf einer empirischen Studie konnten drei wesentliche Herausforderungen der mobilen Telekommunikationsbranche identifiziert werden: Erstens, sind die Bedürfnisse von Nutzern mobiler Dienste hochgradig heterogen und ändern sich laufend. Zweitens, mangelt es an Geschäftsmodellen, um von dem wachsenden Markt zu profitieren. Schließlich sind technologische Probleme hinsichtlich adaptierbarer und lernfähiger Informationssysteme zu lösen. Die Untersuchung der theoretischen Grundlagen fokussierte vor allem auf den Transfer von Kundenwissen, der Wissensemergenz und der Situationstheorie und ihrer Anwendungen. Im Rahmen der Aktionsforschung konnte gemeinsam mit Fachexperten ein Ökonomisch sinnvolles generisches Geschäftsmodell für User Innovation Toolkits konzipiert und evaluiert, ein neues Vorgehensmodell zur Anforderungsanalyse generiert und die Informationsarchitektur zur Realisierung situationsbezogener Dienste modelliert werden. Die Synthese stellt den Prototyp eines User Innovation Toolkits für situationsbezogene Dienste dar. (Autorenref.)
Original languageGerman (Austria)
Awarding Institution
  • WU Vienna
Place of PublicationAugasse 2-6, A-1090 Wien, Austria
Publication statusPublished - 1 Jun 2007

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