Abstract
Eine konstruktive, regelgeleitete Kooperation zwischen dem EuGH und den nationalen Höchstgerichten ist essenziell für das gute Funktionieren der Rechtsordnung der EU. Trotzdem es sich um eine Existenzfrage der EU handelt, ist die jüngere Entwicklung mehr als kontrovers. Nicht zuletzt das Ausscheiden des Vereinigten Königreichs zeigt dies deutlich. Der Konflikt mit Polen und Ungarn illustriert, dass die Zukunft der EU in ihrer heutigen Gestalt auf dem Spiel steht.
Das im Zentrum der Auseinandersetzung aber auch der Kooperation zwischen Höchsgerichten stehende Vorrangthema ist komplex. Besonnenheit in der Lösung von Schwierigkeiten ist nicht nur auf der Ebene der Höchstgerichte, sondern auch in der Politik geboten. Wohlverstandene „Kooperation“ kann Konflikte auf ein Ausmaß reduzieren, das eine Systemgefährdung vermeidet.
Das im Zentrum der Auseinandersetzung aber auch der Kooperation zwischen Höchsgerichten stehende Vorrangthema ist komplex. Besonnenheit in der Lösung von Schwierigkeiten ist nicht nur auf der Ebene der Höchstgerichte, sondern auch in der Politik geboten. Wohlverstandene „Kooperation“ kann Konflikte auf ein Ausmaß reduzieren, das eine Systemgefährdung vermeidet.
| Original language | German |
|---|---|
| Title of host publication | Zur Verwirklichung eines Vereinten Europas |
| Subtitle of host publication | Festschrift für Rudolf Streinz zum 70. Geburtstag |
| Editors | Matthias Pechstein, Wolfgang Weiß, Christoph Ohler, Christoph Herrmann, Sven Eisenmenger, Patricia Wiater, Walther Michl, Martin Heidebach |
| Place of Publication | München |
| Publisher | C.H. Beck |
| Pages | 89-102 |
| Number of pages | 13 |
| ISBN (Print) | 9783406802447 |
| Publication status | Published - 9 Dec 2023 |
Austrian Classification of Fields of Science and Technology (ÖFOS)
- 505003 European law
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